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Realisierte Filmprojekte

© Christian Linke E-Mail

"Verdammt - Das wahre Schicksal der Ketzerinnen" (2017)

© Anja Weberling E-Mail

"Der Medicus" (2013)

Der Medicus im unterirdischen Gang  [(c): © Ufa Fiction GmbH]

Die Filmcrew um Regisseur Philipp Stölzl machte im Sommer 2012 auch Station in Mitteldeutschland auf Burg Querfurt. Diese diente als Kulisse das Leinwandepos mit rund 80 Komparsen. Vier Wochen hatte der Aufbau der Kulissen gebraucht, die Teile der Burg so veränderten, dass man glaubte, am einem anderen Ort zu sein. Regisseur Philipp Stölzl bediente sich wunderschöner Bilder der Landschaft, der Menschen und des Lebens im Orient - und setzt diese in krassen Gegensatz zum dreckigen, dunklen und derben Alltag zur selben Zeit in England.

© Martina Zeugner

Ken Folletts "Zeitreise in das finstere Mittelalter" (2012)

Der Fürstenkeller in 'Zeitreise ins finstere Mittelalter' [(c): © Tandem Productions GmbH]

In der zweiteiligen Dokumentation stellt der international erfolgreiche Autor Follett Charaktere vor, die seine epischen Bestseller "Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" inspiriert haben. Eine eindrucksvolle Dokumentation, die durch die Originalität der mittelalterlichen Burganlage an Überzeugung und Spannung gewinnt.

 

© Martina Zeugner

"Die sechs Schwäne" (2012)

Szene in der Nordostbastion [(c): © ZDF]

Neben den Hauptdarstellern Sinja Dieks (Constanze), André Kaczmarczyk (Prinz Markus) und Julia Jäger (Königin Sieglinde) glänzten u. a. auch Henning Peker (Hofmeister Otto) und Anton Algrang (Heinrich) hier bei uns auf der FilmBurg Querfurt. Wie im Film zu sehen, verwandelten die Bühnenkünstler den Zwinger, das Südostrondell und die Nordostbastion wundervoll passend zum Schloss der Königin. Eine Besonderheit, speziell für die Kenner der Burg, dürfte das kunstvoll verzierte Holzfachwerk in der Nordostbastion sein, welches extra für die Filmproduktion angebracht wurde.

© Martina Zeugner

"Die zertanzten Schuhe" (2011)

Die Zertanzten Schuhe - Drehaufnahmen im Burggraben [(c): FilmBurg Querfurt]

Für die Neuauflage des Gebrüder-Grimm-Märchenklassikers engagierte die ARD zahlreiche erstklassige Schauspieler. Unter anderen sah man Carlo Ljubek, Inez Bjørg David, Ruth Glöss, Janina Flieger, Luise von Finckh, Andreas Schmidt und Dieter Hallervorden hier auf der Burg. Teilweise verlief zeitgleich die Filmaufnahme von Jorinde und Joringel. Den Trubel können Sie sich wahrscheinlich bildhaft vorstellen. Der Burggraben, die Südostbastion, das Westtor, die Nordostbastion und der Burghof waren als Drehorte für den  wundervollen und rätselhaften Prinzessinnenfilm bestens geeignet. Falls Ihr Interesse nun geweckt wurde, schauen Sie sich selbst an, warum die 12 Prinzessinnen jede Nacht aufs Neue "zertanzte Schuhe" hatten und wieso Anton Ihnen unbemerkt auf die Spur kam.

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"Jorinde und Joringel" (2011)

Schatzkammer unterm Museum [(c): © Antaeus Film- und Fernsehproduktion GmbH]

Zum vierten Mal wurde die ANTAEUS-Film GmbH mit "Jorinde und Joringel" für eine Märchenverfilmung der ARD beauftragt (Frau Holle, Rapunzel, Die Prinzessin auf der Erbse), zum vierten Mal wurde Bodo Fürneisen von der ANTAEUS Film GmbH beauftragt, als Regisseur die Verantwortung zu übernehmen. Fürneisen und sein Team bleiben auch hier ihren hohen Qualitätsansprüchen treu. Hervorragende Besetzung, witzige Dialoge und wiederum wunderschöne Drehorte, die dem Film ein historisches zu Hause liefern. Es wurde in Brandenburg und Sachsen-Anhalt gedreht.

 

© Martina Zeugner

"Die Päpstin" (2009)

Burghof in 'Die Päpstin' [(c): © Constantin Film]

Unter der Regie von Sönke Wortmann verfilmte Constantin Film den Bestseller "Die Päpstin" auf Burg Querfurt. Die aufwändigen Aufbauarbeiten dauerten drei Wochen und versetzten die Burg zurück ins 9. Jahrhundert: Die Wiese vor der Kirche wurde mit Torf, Mist und Erde überzogen. Am Dicken Heinrich wurden Holzhütten aufgebaut und in den Kasematten schlug ein Hufschmied mit Zeugkammern und Pferden sein Lager auf. Das Westtor und die Westtoranlage wurden in die Zeit der "Päpstin Johanna" zurückversetzt und entsprechend romanisch gestaltet. Im Fürstenhaus und im Ottonenkeller wurde eine Wohnung für Johanna als Kind und als Erwachsene eingerichtet und im Nordostrondell bezog Ritter Gerold Quartier. Als Hauptdarsteller reisten Johanna Wokalek als Johanna und David Wenham, bekannt aus "Herr der Ringe", als Ritter Gerold an. Auf der Burg waren zeitweise bis zu 300 Komparsen anwesend und bevölkerten den Burghof. Höhepunkte der Dreharbeiten waren der Überfall der Normannen und die Nachtszene an der Burgkirche. Die Kirche stand für den Film ringsherum in Flammen.

 

© Martina Zeugner

"1 ½ Ritter" (2008)

1 1/2 Ritter - Ausritt aus dem Westtor [(c): © Barefoot Films]

Til Schweiger und sein Team waren für den Kinofilm "1 ½ Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Prinzessin Herzelinde" auf der Burg Querfurt zu Gast. Gedreht wurde unter anderem im Ottonenkeller, der hierfür als Folterkammer umgebaut worden war. Die zahlreichen Pferde der Filmproduktion fanden samt dem Pferdehändler Diddi Hallervorden eine Unterkunft in den zum Pferdestall umgebauten Kasematten. Ein mittelalterlicher Markt entstand zwischen Burgkirche und dem Fürstenhaus.

 

© Martina Zeugner

"Das Licht der Liebe" (1989)

Das Licht der Liebe - Szenenplanung am Westtor [(c): DEFA]

Der letzte DEFA-Film "Licht der Liebe" wurde auf der Basis des dänischen Versepos / Märchenklassikers "König Renés Tochter" gedreht. Drehbeginn war im Sommer 1989. Durch die Wirren der Wendejahre wurde der Film jedoch erst 1991, dann in der BRD, fertiggestellt. Im Film sehen Sie u.a. schöne Aufnahmen der Südbastion, des Südeinganges, des Burghofes-Ostseite Burgkirche und Stücke des Westtores.

© Christian Linke E-Mail